Montag, 20. April 2015

Tomato Rolls / Tomatenbrötchen

Die deutsche Übersetzung findet ihr unter der englischen Rezept!






I have posted these before - but more as a sidekick to other meals ... They have been getting a lot of attention, so here is their own little feature!

Tomato rolls!
When I was young, the most exciting part of the summer was my church summer fair where we got to bake our own bread on a stick. Back in the day, the dough also had bacon and cheese in it, but let's face it: Tomato and fresh yeast dough are the best! No need for anything else! So one of the biggest excitements of growing up and getting my own place was that I could make this sort of thing whenever I pleased. It's almost like eating candy for breakfast for the first time because... because you can! So... here is the recipe:

Ingredients:

  • 450g of wheat flour (regular wheat is fine, wholewheat is fine, spelt can also be used...)
  • a table spoon or two of gluten (you can also omit this, but I like my dough better with it)
  • 15g salt
  • 2 tablespoons of canola oil 
  • dried or fresh oregano and/or basil (optional)
  • 1 pack of dry yeast (or a cube of fresh yeast)
  • 200g of tomato paste (the type that has been concentrated 2 or 3 times)
  • a bit of lukewarm water

Instructions: 


  • Mix flour, gluten, salt, yeast, and herbs (if you're using any).
  • Add oil and tomato paste. 
  • Start kneading everything together.
  • Add water, if necessary, to work everything into a nice smooth dough (not sticky, certainly not wet, not crumbly either).
  • The more time you have on your hands, the better. The gluten (that's already in the flour, even if you didn't add any extra) needs to do its magic, so does the yeast.
  • Allow the dough to rise for about half an hour and then knead again. 
  • Now cut the dough into ca. 10 pieces. 
  • Turn them into small dough ball. 
  • Dust them with a bit of extra flour, so they don't get sticky. (The dough should not be sticky at all!)
  • Place the ten little dough balls on a cookie sheet lined with baking paper as far apart as possible (unless you're making a little "bread sun" - then go ahead and put them only about 1/2in/ a bit over a centimeter apart). 
  • Put the cookie sheet in the (cold!) oven on the medium level.
  • At this point I usually turn the heat up as low as possible (upper/lower heat, NOT circulation!), around 30°C/85°F... and I place a heatproof dish filled with water on the bottom of the oven.
  • Let the dough balls rise for about an hour.
  • After the hour (90 minutes is great, too!) is up, turn up the heat to 190°C/375°F and bake the rolls for about 20 minutes. 
  • Take out the rolls and let the cool down.
  • Enjoy!




Bits of dried tomatoes, vegan cheese, fresh herbs, smoked tofu... all of these things are great additions to these rolls! Just try whatever you like!



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Deutsche Übersetzung:



Ich habe die Tomatenbrötchen schon mal gepostet, aber eher in der Nebenrolle zu anderen Gerichten... Aber in letzter Zeit bekomme ich so viele Nachfragen, darum habe ich mir gedacht, dass ich den Kleinen mal nen eigenen Post widme!


Tomatenbrötchen!
Als ich klein war, war das Aufregendste am Sommer das Sommerfest der Kirche, weil wir da Stockbrot selbst backen durften. Damals war Schinken und Käse im Teig, aber man muss auch einfach anerkennen, dass Tomate und frischer Hefeteig das allerbeste sind! Da brauch man nichts anderes! Und so war es eine der schönsten Tatsachen, als ich erwachsen wurde und meine eigene Wohnung hatte, dass ich mir diese Brötchen machen konnte, wann ich wollte! Fast wie Bonbons zum Frühstück... einfach weil man kann! Hier ist also das Rezept:

Zutaten:

  • 450g Weizenmehl (normales Mehl geht gut, Vollkorn auch, Dinkel sowieso)
  • 1-2 EL Gluten (muss nicht, macht aber den Teig schöner)
  • 15g Salz
  • 2 EL Rapsöl
  • getrockneter Oregano und/oder Basilikum  (optional)
  • 1 Paket Trockenhefe (oder ein Würfel frische Hefe)
  • 200g Tomatenmark
  • etwas lauwarmes Wasser

Zubereitung

  • Mehl, Gluten, Salz, Hefe und Kräuter (wenn man welche benutzt) mischen.
  • Öl und Tomatenmark dazu geben.
  • Alles schön verkneten.
  • Etwas Wasser, wenn notwendig, dazu geben, damit man einen schönen glatten Teig hinbekommt. Nicht klebrig, definitiv nicht feucht, aber auch nicht krümelig.
  • Je mehr Zeit man jetzt hat, desto besser.
  • Das Gluten (das bereits im Mehl drin ist, auch wenn man kein zusätzliches reingepackt hat) muss seine Magie entfalten können... und die Hefe auch.
  • Teig etwa eine halbe Stunde gehen lassen, dann noch mal durch kneten.
  • In ca. 10 gleichgroße Teile aufteilen.
  • Schön in kleine Bälle rollen und mit etwas Mehl bestäuben, damit sie nicht klebrig werden (sie sollten zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall kleben).
  • Alle zehn Teigrohline auf ein Blech mit Backpapier legen - so weit auseinander wie es geht (außer man macht ne Brotsonne, dann nur nen guten Zentimeter auseinander).
  • Blech mit den Teigrohlingen auf mittlerer Schiene in den (kalten!) Ofen schieben.
  • Zu diesem Zeitpunkt mache ich in der Regel den Ofen auf niedrigster Stufe anstellen (mein Ofen fängt bei 50°C an, ich stelle den Regler so, dass er an ist, aber sehr unter der 50° Stufe). Dann kommt ein hitzebeständiges Gefäß mit Wasser unten in den Ofen.
  • Teigrohlinge eine gute Stunde gehen lassen.
  • Nach der Stunde (anderthalb sind auch super), Hitze auf 190°C stellen und die Brötchen etwa 20 Minuten backen.
  • Brötchen rausnehmen und abkühlen lassen.
  • Guten Hunger!


Getrocknete Tomatenstückchen, veganer Käse, frische Kräuter, Räuchertofu, ... all das passt total gut in diese Brötchen! Also einfach ausprobieren!

Kommentare:

  1. Hej, ich hab mal eine Frage zu dem Gluten: was genau bewirkt es und würdest du empfehlen es ggf. durch was anderes (was genau?) zu ersetzen, wenn man sowas nicht daheim hat? Oder sonst einfach weglassen? LG aus der Nachbarschaft, Melanie

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    1. Das Gluten verändert die Teigstruktur - kommt also mehr Eiweiß rein. Das verbessert die Stabilität und ich meine, es macht auch etwas fluffiger.
      Du kannst es einfach durch Mehl ersetzen (dann hat man den Effekt nicht mehr, aber das geht auch).

      Ich sag das jetzt mal ganz blöd dabei, weil letztens wer von der Info überrascht war: Seitanfix = Gluten. Wenn du also Seitanfix da hast, bist du voll ausgestattet :)
      Liebe Grüße nach um die Ecke

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